🐑 Kuscheln mit Schafen – was macht das eigentlich mit unserem Nervensystem?
Ein Schaf zu streicheln, sein warmes Fell zu spüren und für einen Moment einfach nur da zu sein – das kann erstaunlich beruhigend wirken.
Forschungen zu Mensch-Tier-Interaktionen zeigen, dass der Kontakt mit Tieren mit Veränderungen bei Stress- und Bindungsprozessen verbunden sein kann. Untersucht wurden unter anderem Cortisol und Oxytocin – Botenstoffe, die an Stressregulation, sozialer Bindung und Wohlbefinden beteiligt sind.
Auch bei Schafen selbst wurde die Wirkung menschlicher Nähe untersucht: Lämmer entwickelten eine deutliche Bindung zu vertrauten Menschen. Untersuchungen weisen dabei auf Beteiligung des oxytocinergen Systems hin.
Das bedeutet nicht, dass ein Schaf automatisch Stress „wegkuschelt“. Die wissenschaftliche Evidenz ist noch begrenzt und nicht jede Form von Tierkontakt wirkt bei jedem Menschen gleich. Gerade deshalb ist es spannend, was viele Menschen unmittelbar erleben:
Langsam werden. Atmen. Spüren. Nähe zulassen. Nichts leisten müssen.
Vielleicht ist genau das die besondere Qualität einer Begegnung mit den Schafen der Mähnerei.
Wie unsere Arbeit mit den Schafen aussieht und was hinter der Idee steckt, konnten wir auch im Gespräch mit Radio Brocken erzählen.
Hier gibt es einen kleinen Ausschnitt aus unserem Interview über die Mähnerei und die Praxis Feingefühl – und darüber, warum die Begegnung mit Schafen mehr sein kann als nur ein schönes Erlebnis.


Zum Artikel von Radio Brocken:




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